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Pflege

Sie finden Hinweise zur Pflege von Sansevierien.

Krankheiten

Wir haben auch das Thema „Krankheiten“ online mit einigen Behandlungsmöglichkeiten.

Bakterielle Welke = Weichfäule oder auch Schwarzfäule

PECTOBACTERIUM CAR0T0V0RUM (Synonym Erwinia carotovora subsp. carotovora [Jones] Bergey et al

Syptome: Pflanzenteile werden innen sehr weich. Die äußere Haut-Membran hält die Pflanzen zusammen und aufrecht, so daß man den Befall bzw. den Schaden nicht sofort erkennen kann. Bei leichtem Druck zerplatzt diese und das infizierte Gewebe wird als breiige noch grüne Substanz sichtbar und ein stechender Geruch ist wahrnehmbar, der allerdings von anderen Bakterien ausgelöst wird.
Höhere Temperaturen begünstigen der Verfall der Pflanzen!

Gegenmaßnahmen:
Zu retten sind befallene Pflanzen sehr selten. Man könnte jedoch mit einem sterilisierten Messer versuchen, aus den festen und noch gesunden Pflanzenteilen weiter oben neue Stecklinge zu schöneiden und bewurzeln. Dies sollte allerdings abseits des gesamten Pflanzenbestandes durchgeführt und die Stecklinge seperat weiterkultiviert werden bis sie kräftige und gesunde Jungpflanzen bilden.

Weit verbreitet in: Kartoffeln, Karotten, Gemüsepflanzen und Kürbisgewächsen, bis hin zu Ziergewächsen zu finden

Übertragbar durch offene (schnitt/quetsch-) Verletztungen der Pflanzenhaut/Schale:
Man kann diesen Organismus durch infizierte Schneid – Werkzeuge übertragen.
Sehr oft kommen seltenere Pflanzen als Teil-Stecklinge (Cuttings, Leaf Cuttings) aus Übersee in verschlossenen Gläsern zu uns und gelangen so in unsere Regionen. Hierbei kann man bei deren Weiterverarbeitung dieses Bakterium weiter übertragen. Sansevierien lassen sich durch Stecklinge vermehren und so infizieren.
Auch in einheimischen Agrar-Anbau-Gebieten findet man Erwinia carotovora, der ganze Bestände vernichten kann.

Referenzen:
ufdc.ufl.edu
wikipedia.org
http://www.gaertners-pflanzenarzt.de